Mettnau-Schule

Mettnau-Schule 


Stand: Juli 2009 Zweijähriges Berufkolleg für Sozialpädagogik

 

 

 

 

 

Eine Pressemitteilung des Umweltbundesamtes vom 30.4.2009 mit dem Titel „Lärm: Die Belastung
fängt im Kindesalter an“ bestätigt, dass Erzieherinnen bereits im Kindergarten beginnen sollten, die
Kinder für Lärmbelastung zu sensibilisieren. Zitat aus der Mitteilung: „ Wir sollten uns bewusst
werden, dass wir in einer zu lauten Welt leben. Lärm ist ein Stressfaktor für Erwachsene wie auch für
Kinder. Hohe Schallpegel führen zu Gehörschäden, die sich über das gesamte Leben hinweg
summieren. Deshalb müssen wir besonders Kinder und Jugendliche vor Lärm schützen.“

Dr. Thomas Holzmann, UBA Vizepräsident
www.idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=312691, Zugriff 01.05.2009


Auf diesem Hintergrund, aber auch im Hinblick auf die aktuelle Diskussion der gesundheitlichen
Belastungen der Erzieherinnen durch Lärmexposition am Arbeitsplatz, beschäftigten wir uns mit
Anatomie und Physiologie des Ohres, sowie den Auswirkungen von Hörermüdung und Hörschäden
durch die Musikhörgewohnheiten von Jugendlichen. Einen Einblick in die körperlichen Vorgänge bei
Lärmeinwirkung wurde am Beispiel der Stressauswirkung auf die Gesundheit exemplarisch dargestellt.
Darüber hinaus erarbeiteten wir Grundlagen der Akustik, Schallentstehung und Schallausbreitung.
Mit einem Dezibel-Messgerät präsentierten SchülerInnen Lärmprotokolle aus dem Alltag, wobei
erstaunlich hohe Werte von Alltagsgeräuschen weit über den WHO-Richtwerten nachgewiesen
werden konnten.

Kleine Versuche standen aber im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Dabei war die Vernetzung von
unterschiedlichen Lernfeldern eines der Hauptanliegen. Zudem sollten die SchülerInnen, die am
Ende ihrer Ausbildung stehen, konkrete Möglichkeiten der Umsetzung in der Praxis selbst
erproben und bewerten.

Vorrangig war dabei, Kinder und Jugendliche nicht zu belehren, sondern einen sinnstiftenden Umgang
mit Schallereignissen anknüpfend an Alltagserfahrungen anzubieten.Neben der Erweiterung der Themen
Wasser und Luft, bot sich als Schwerpunkt die Verbindung zur Musik an.

Kleine Liste der durchgeführten Versuche:
Die letzten drei der aufgeführten Versuche haben wir in Bild und Ton dokumentiert nach dem Motto:
„Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden…“


 

 

 

 

 

Die Ensemblemitglieder bei der Probe

 

Erstaunlich, es kommt ein Ton heraus...

 

 

 

 

 

Variationen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erkenntnisse über das hydrodynamische Paradoxon
können sogar richtig Spaß machen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der Klassiker: Das Schnurtelefon

 

Schnurtelefon

 


 

 

 Schallübertragung durch die Luft zwischen 2 Trommeln

 Material: 2 Trommeln, 1 Schlegel, 1 Sektkorken an eine Schnur gebunden

 So geht´s:


 2 Trommeln werden senkrecht in Abstand hintereinander gehalten. Der Sektkorken mit Schnur wird
 nahe an die hintere Trommel gehalten. Die erste Trommel wird mit dem Schlegel in Schwingung
 versetzt. Der Sektkorken an der zweiten Trommel schwingt aus.

 

 

 

 Hören mit zwei Ohren: Kommt der Lärm von rechts oder von links?

 

 

 Material: 2 Trichter, verbunden mit einem Schlauch

 So geht´s:


 Eine Schülerin setzt sich auf den Stuhl und hält die 2 Trichter an die Ohren. Der Schlauch hängt
 für sie unsichtbar hinter ihr. Eine zweite Schülerin kratzt einmal mehr links, einmal mehr rechts
 an dem Schlauch. Die sitzende Schülerin rät, ob das Geräusch mehr von rechts oder von
 links gehört wird.


 

 

 Pfefferkörner hüpfen nach den Rhythmen der Musik

 Eine mit Pfefferkörnern belegte Trommel wird auf einem Lautsprecher platziert.
 Musik mit starken rhythmischen Bässen laut aufdrehen.
 Die Pfefferkörner machen sensationelle Kapriolen.

 

 

 

 Eine Sinfonie in Luftballon

 Quelle: http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/experimente/einzelansicht.html?tx_experiment_pi1%5BshowUid%5D=77

 

 Auf der Internetpräsenz des Hauses der kleinen Forscher war zu diesem Versuch bemerkt:
 „Himmlische Stille werden Sie spätestens nach diesem Experiment zu schätzen wissen.
 Bis dahin gibt es jede Menge für die Ohren. Viel Hörvergnügen!“
 Dem können wir uns nur anschließen! Hören Sie selbst!


 

 Hörbeispiel

 

 

 

 Wassermusik: Blubberblasmusik, Wasser-Xylophon

 

 

 Blubberblasmusik:     Hörbeispiel

 Wasser-Xylophon:      Hörbeispiel

 

 

   

 

 

 

 

 

Das Sinfonieorchester

 

 Klangröhren

 Quelle: http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/experimente/einzelansicht.html?tx_experiment_pi1%5BshowUid%5D=83

 

 

 Hörbeispiel 01       Hörbeispiel 02       Hörbeispiel 03

 

 

Alle Hörbeispiele aufgenommen in der Klasse SP 2/1
Alle Fotos dazu Klasse Sp 2/2

 

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