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Luft ist etwas, das man umfüllen kann
Benötigte Materialien:
1 großes durchsichtiges Becken (ca. 5 - 10 Liter Fassungsvermögen)
2 gleich große Gläser (evtl. aus durchsichtigem Kunststoff)
Wasser
1 Handtuch oder Lappen zum Abtrocknen der Hände und der Arbeitsflächen
Durchführung und Beobachtung
Die Durchführung und der Versuchsablauf waren sehr umständlich beschrieben.
Daher kam unser Versuch gleich zu Beginn der Experimentierphase schon das
erste Mal ins Stocken. Wir mussten die Anleitung erst mehrmals lesen um zu verstehen, was eigentlich gemacht werden sollte.
Durch Ausprobieren fanden wir es doch letztendlich heraus und konnten nun abwechselnd versuchen, die Luft unter Wasser umzufüllen. Als Erstes wurde das große Becken zu 2/3 mit Wasser befüllt. Dann musste man ein leeres Glas mit
der Öffnung nach unten in das Wasserbecken drücken, und das andere Glas
mit der Öffnung nach oben ins Wasser eintauchen.
Während die Luft im ersten Glas, wie in einer Tauchglocke eingeschlossen bleibt, läuft das andere sofort voll Wasser. Nun dreht man das zweite Glas unter Wasser auch mit der Öffnungnach unten und platziert es oberhalb des ersten Glases.
Indem man nun das mit der Luft gefüllte Glas zu kippen beginnt, kann die darin befindliche Luft entweichen; sie steigt in Form von Luftblasen nach oben und verdrängt das Wasser, dass sich im zweiten Glas befindet. (Dies kann man am sinkenden Wasserstand im Glas deutlich erkennen.) Das Glas mit der entweichenden Luft beginnt, sich in genau gleichem Maß mit Wasser zu füllen, welches aus dem Becken hineinströmt. Sobald die Luft vollständig aus dem Glas
entwichen ist tauscht man die Position der Gläser erneut und kann somit den Versuch, die Luft umzuschütten, erneut ausprobieren. Diesen Vorgang kann man beliebig oft wiederholen, wenn man geschickt genug ist, und die Luft nicht neben
der Glasöffnung nach oben entweichen Iässt.
Erklärung
Da Luft leichter ist als Wasser steigt sie nach oben. Deshalb lassen sich Luft oder andere Gase, die leichter sind als Wasser, nur „unter Wasser" umgießen.
Aufgrund seines Aggregatzustandes kann die Luft oder die gasförmigen Stoffe aus Flüssigkeiten entweichen.
Flüssigkeit:
Die Moleküle sind nur schwach miteinander verbunden,
können sich relativ frei bewegen.

Gase oder Luft:
Die Moleküle sind vollkommen frei und ohne Verbindung.

Fazit
Für Kinder ein sehr geeigneter Versuch, da die eingeschlossene Luft und die aufsteigenden Luftblasen unter Wasser sehr gut sichtbar sind und auch durch das Blubbern gut hörbar. Es erfordert zwar etwas Geschick und Übung, aber danach macht das Umschütten unter Wasser richtig Spaß. Zusätzlich lernen die Kinder
die Eigenschaften von Luft und Wasser kennen und schulen außer ihren kognitiven Kompetenzen zudem die Konzentration, Ausdauer und ihre Feinmotorik.
Nicht vergessen
Unbedingt auf eine für Kinder geeignete Arbeitshöhe achten um ein gefahrloses,
freies Experimentieren zu gewährleisten und eine schlechte Arbeitshaltung
bzw. Haltungsschäden zu vermeiden!
Deshalb unser Tipp
Eine gute Vorbereitung ist immer notwendig. Versuche vorher unbedingt selbst ausprobieren! Dann kennt man eventuell auftretende Schwierigkeiten und
Gefahrenbereiche bereits im Vorfeld und kann ein kindgerechtes Experimentierumfeld schaffen. Kinder selbstständig arbeiten lassen, (Lernen durch begreifen!), damit sie eigene Erfahrungen machen und kognitiv umsetzen können. Zudem kann man den Kindern notfalls Impulse geben, damit sie die Lösungswege selbst finden können.
Jana Böttcher, Lorna Ross, Lisa Späth, Sabine Zec
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